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Mittwoch, 30. Oktober 2013

Eine große Liebe und { Cornbread (Maisbrot) Rezept }

Noch gar nicht lange her, da haben wir eine Reise nach Texas unternommen.
Hach, war das toll. Hier wurde es schon langsam herbstlich und kalt und wir haben uns bei 37 Grad die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
Schon auf der Hinfahrt ist mir immer wieder eine Restaurant Kette aufgefallen. Da sie Werbung für Hausgemachtes Essen machten und es auch sonst nicht viel mit den üblichen (Fast) Food- Ketten gemeinsam hatte.
Auf der Rückfahrt wollte ich also uuuunbedingt mal dort essen.
So haben wir unsere nächste Mittagspause bei einem Cracker Barrel gemacht. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, was ich naher ziemlich bereut hatte.
Ich war sofort hin und weg, was ich nämlich nicht wusste, zu jedem Restaurant gehört ein süßer, uriger kleiner Laden.
Schon von außen war es einmalig, dort gab eine Menge an Schaukelstühlen, zum ausruhen und kaufen, von klein bis groß, einzelne und für zwei Personen, in Holzfarbene aber auch in marine, rot oder weiß gefärbte.
Als wir dann hinein gegangen sind, haben meine Augen wohl geleuchtet wie bei einem kleinen Kind an Weihnachten.
So viele schöne, liebevolle Dinge. Es gab schon einiges an Weihnachtsdeko, wovon ich am liebsten alles mitgenommen hätte.
Ein Glück wusste ich noch nicht das wir ein Baby bekommen, sonst hätte ich den Laden wohl wirklich leer gekauft. Es gab nämlich auch die süßest Babysachen und Spielzeuge.
Ich ( leider aber auch nur ich) hatte ganz vergessen das wir ja eigentlich zum essen da waren :)
Das Restaurant war genau so urig eingerichtet, alte Möbel, gedämpftes Licht und tolle Deko.
Und natürlich das wichtigste, unglaublich leckeres, frisch zubereitetes essen.
Als "Beilage" gab es dort zu jedem Menü selbstgemachte "Buns" und "Cornbread".
Ich hatte vorher noch nie in meinem Leben Cornbread gegessen. Noch warm und mit etwas Butter, so lag es nun vor mir auf dem Teller.
Ein Biss, und ich war im Himmel.
Zuhause habe ich mich gleich auf die Suche nach einem Rezept für Cornbread gemacht, wovon es wirklich unzählige gibt.



Nach dem ich mir nun eines rausgesucht hatte ging es ans backen. Ich war wirklich gespannt wie es schmecken wird und konnte es kaum abwarten bis ich die Bilder gemacht habe. Dann gab es erstmal eine Scheibe Cornbread mit Butter. War das gut! Und es war mit Sicherheit nicht das letzte mal das es hier im Haus nach frischem Cornbread duftet.
Man muss es nicht unbedingt als Beilage essen. Da es durch den Honig und den Zucker etwas süßlich schmeckt kann man es auch als "gesunden Kuchen" oder als Nachmittagsnack genießen.
Meine Jungs haben es geliebt und wohl das halbe Brot aufgegessen, allerdings pur ohne Butter.





Hier nun das Rezept:

Cornbread/ Maisbrot

120 g Maismehl
150 g Mehl
1 El Backpulver
80 g Zucker
1Tl Salz
65 g geschmolzene Butter
250 ml Milch
2 Eier 
2 Tl Honig

Das Maismehl mit dem Mehl, dem Backpulver, dem Zucker und dem Salz mischen.
Nun die nassen Zutaten mischen und mixen.
Die nassen Zutaten zu den trockenen geben und mixen bis es grade komplett vermischt ist.
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Den Teig nun ( wie ihr möchtet) entweder in Muffinförmchen oder in eine kleine Kastenform füllen.
Die Muffins für 15 min backen, ich habe den Teig in einer Kastenform gebacken. Das hat ca. 30-45 min gedauert. Am besten immer einen Blick drauf haben und die Stäbchenprobe machen.
Mit Butter genießen.





Liebe Grüße eure Christine

Rezeptquelle: Katie's Cucina

Montag, 28. Oktober 2013

I ♥ Schokoladenbrot

Kennt ihr das, wenn man ständig um ein Rezept herumschleicht und euch irgendwie nicht so richtig ran traut, wenn ihr es dann aber doch gemacht habt, fragt ihr euch warum man es nicht schon vieeeeeel früher probiert hat.
So ging es mir mit dem Schokoladenbrot. Immer wieder habe ich es mir durchgelesen und habe es dann wegen des "langen Arbeitsvorgangs" jedesmal zur Seite gelegt.
Dabei ist es sooooo gut! 

Schocoholics essen das Brot in Scheiben geschnitten UND mit Nutella beschmiert. Zum reinlegen.
Der bescheidene Schokoliebhaber isst es einfach pur.
Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, ihr werdet es nicht bereuen!
Und wollt ihr das Rezept haben? :)






Schokoladenbrot

Für eine Kastenform (11,2 cm x 25 cm)

180 ml Wasser
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Grafschafter Goldsaft
1 Ei, Zimmertemperatur

100 g Zucker
1 pck. Trockenhefe
315 + g Mehl
30 g Kakao

90 g gewürfelte Butter
75 g grob gehackte Zartbitter Schokolade
50 g grob gehackte Vollmilch Schokolade

Glasur:
1 Ei
1 Tl Wasser

So klappt's:

Zuerst löst ihr das Salz mit dem Sirup in dem warmen Wasser auf. Dann rührt ihr das Ei unter.
Als nächstes den Zucker mit der Hefe, dem Mehl und dem Kakao. Gebt die Sirupmischung dazu und lasst euren Mixer ( mit dem Knethaken) ca. 2-3 min arbeiten.
Es sollte ein glatter Teig entstehen.
Während dem kneten gibt ihr nach und nach die Butter hinzu.
Bei mir war der Teig noch ziemlich klebrig, so dass ich noch mehr Mehl dazu gegeben habe. Das müsst ihr einfach nach Gefühl tun.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und die Schokolade hineinkneten. 
Eine Schüssel etwas ausbuttern und den Teig hineinlegen. 
Den Ofen auf ca. 50 Grad vorheizen. Ausschalten. Dort den Teig für ca. 1-2 Stunden gehen lassen.
Den Teig wieder niederkneten ( nach diesem Schritt habe ich, weil es schon spät war, den Teig in der Schüssel mit Frischhaltefolie abgedeckt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Morgen weiter gemacht, vor dem weiter verarbeiten sollte er allerdings ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur liegen)
Nun nochmal für 1-2 Stunden im warmen Ofen gehen lassen.
Nun buttert ihr eure Kastenform aus ( für den Boden habe ich ein Stück Backpapier zurecht geschnitten).
Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen die ihr zu Kugeln rollt.
Die Teigkugeln setzt ihr dann jeweils zwei leicht versetzt in die Kastenform und drückt sie etwas fest. 
Noch einmal für eine halbe Stunde gehen lassen.
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Das Ei mit dem Wasser verrühren und das Schokoladenbrot damit bestreichen.
Das Brot nun für 10 min backen, dann die Temperatur auf 180 Grad senken und weitere 30 min backen.
Ich musste meins noch etwas länger backen, aber das ist ja von Ofen zu Ofen verschieden. Am besten macht ihr einfach die Stäbchenprobe.
Lasst das Brot noch etwas in der Form abkühlen bevor ihr es auf ein Gitter stürzt.
Dort lässt ihr es dann am besten komplett abkühlen, da es wenn es noch warm ist beim schneiden schnell bricht. In Frischhaltefolie gewickelt bleibt es einige Tage lang frisch!

Ich hoffe es schmeckt euch genauso gut wie uns :)



Liebe Grüße Christine

Quelle: Cynthia Barcomi